FTM und VfL im Druckkammerzentrum Stuttgart

Am Freitag verschlug es 13 Taucherinnen und Taucher unserer Tauchsportabteilung und der Freizeittaucher Marbach e.V. ins Druckkammerzentrum Stuttgart (DCS1).

Nach einem einführenden Vortrag ging es auch schon in die geräumige Druckkammer. Ausgestattet waren wir dank Dirk mit Herzchen-Luftballons zur Visualisierung des Boyle-Mariotte’schen Gesetzes, reichlich Getränken und nicht zuletzt mit einem Fragebogen.

Langsam aber sicher ging es abwärts in Richtung 50 Meter Tiefe. Druckausgleichsprobleme waren zum Glück nicht zu beklagen. Ab 30 Meter stieg die Stimmung proportional zur Temperatur rapide an. Neben den bewusstsein-erweiternden Eigenschaften des Stickstoffs war dies insbesondere der „veränderten Stimmlage“ der Teilnehmer geschuldet, die sich nicht wesentlich von Helium-Inhalationen unterschied. Somit konnten wir also auch das Dalton’sche Gasgesetz und die magische Stickstoff-Partialdruckgrenze von ca. 3,1bar am eigenen Leib erfahren.

Auf 50m angelangt startete dann das wissenschaftliche Begleitprogramm. Die eigens vorbereiteten Bögen mit verschiedenen Konzentrations-, Rechen- und Allgemeinbildungsfragen wurden ausgefüllt – Best-of-Ergebnisse siehe unten…

Auch den langen Aufstieg haben wir sinnvoll genutzt; die verschiedenen mitgebrachten Tauchcomputer wurden ausgiebig verglichen und insbesondere das Verhalten auf den verschiedenen vom DCS Stuttgart vorgegeben Deko-Stopps analysiert.

Zusammenfassend war die Ausfahrt in den Stuttgarter Norden eine sehr gute Sache, nicht nur wegen des großen Unterhaltungswerts, sondern auch um sich kritisch mit den eigenen (kognitiven) Fähigkeiten im Tiefenrausch auseinanderzusetzen.

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