Vereinskompressor beim WLT-Technikseminar in Schwäbisch Gmünd

Ende März fand das zwischenzeitlich schon fast traditionelle Kompressor-Seminar des Württembergischen Landesverbands für Tauchsport e.V. in Schwäbisch Gmünd statt.

Gerätewart Micha Gutmann nutzte am ersten Tag die Gelegenheit, sich offiziell als Kompressoren-Betreiber zertifizieren lassen.
Am zweiten Tag wurde – wie in jedem Jahr – unter der Aufsicht von Hubert „Hubsi“ Sinzig geschraubt. Tatkräftig unterstützt wurden wir dankenswerterweise von Dirk, dem Gerätewart der Freizeittaucher Marbach e.V.

Auch dieses Mal stand zunächst eine ausgiebige Reinigung der Maschine auf dem Programm. Anschließend wurden zunächst einige Verschleißteile ausgetauscht sowie anschließend der frisch getüvte Zwischenabscheider sowie das Triplex-Gehäuse montiert.

Herzlichen Dank an Hubsi und Sepp für die wie gewohnt hervorragende Organisation!

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Atemluftanalyse am Bauer Mariner-Vereinskompressor

Vergangene Woche haben wir an unserem Bauer Mariner-Vereinskompressor die fällige Atemluftanalyse durchgeführt. Auch in diesem Jahr wurde uns das dafür nötige Dräger Airlab-Messgerät freundlicherweise vom Württembergischen Landesverband für Tauchsport e.V. zur Verfügung gestellt.

Die Analyse wurde auf den Monat Januar „geschoben“, um künftig zum Jahresbeginn einen Status quo für die kommende Tauchsaison zu dokumentieren und im Falle von Auffälligkeiten frühzeitig vor der Saison intervenieren zu können.

Neu in diesem Jahr sind die strenger gewordenen Grenzwerte, die in der DIN EN 12021-2014 ab Juli 2014 festgelegt sind.

Die Messwerte nach Vorgabe entsprechend der Anweisungen des Herstellers betragen (VU = Voruntersuchung):
CO (Kohlenstoffmonoxid): 0 ppm (Referenzbereich: max. 5 ppm, VU 2013: 0 ppm, VU 2011: 0 ppm)
CO2 (Kohlenstoffdioxid): 400 ppm (Referenzbereich: max. 500 ppm, VU 2013: 350 ppm, VU 2011: 400 ppm)
Öl: 0 mg/m3 (Referenzbereich: max. 0,1 mg/m3, VU 2013: 0 mg/m3, VU 2011: 0 mg/m3)
H2O (Wasser): 15 mg/m3 (Referenzbereich: max. 25 mg/m3, VU 2013: 20 mg/m3, 2011: 20 mg/m3)
Geruchskontrolle: neutral

Als Referenzbereich haben wir uns jeweils den konservativsten Grenzwert entsprechend der DIN EN 12021-2014 für (Hochdruck-)Atemluft bzw. sauerstoffkompatible Luft auferlegt – auch diese verschärften Vorgaben erfüllt unsere produzierte Luft weiterhin.

Kompressoren-Betreiberseminar bei HubSys Airtec GmbH in Salem

Heute fand bei HubSys Airtec GmbH in Salem das spätestens dreijährlich fällige Auffrischungsseminar für Kompressoren-Betreiber statt.

Bei hervorragender Verpflegung umriss Hubsi zunächst die groben Eckpfeiler der Kompressoren- und Filterüberwachungstechnik. An praktischen Beispielen wurden relevante Aufgaben eines Kompressoren-Betreibers wie beispielsweise die Gefährdungsanalyse und die Konsequenzen hieraus erläutert.
Viel Wert wurde hier auf die Individualität dieser Analyse gelegt, da der gleiche Kompressor in verschiedenen Umgebungen unterschiedliche Gefährdungspotentiale aufweisen kann.

Anhand – trauriger – Beispiele aus der Praxis wurde auch auf absurd anmutende Fehlerquellen hingewiesen – exemplarisch seien hier Ventile mit nicht passendem Gewinde genannt, die dem Füllenden früher oder später sprichwörtlich um die Ohren fliegen und wohl oder übel auch den Betreiber mit in die Verantwortung ziehen können.

Scheinbar „trockene“ Änderungen bei Verwaltungsvorschriften (TRBS, TRGS etc.) brachte Hubsi den Teilnehmern aus Baden-Württemberg, Bayern und Thüringen kurzweilig nahe. Auch hier wurden entscheidende Details wie die Archivierung der Prüfberichte des Flaschen-TÜVs aufgezeigt.

Wir haben abermals zahlreiche neue Inputs und Ideen mit nach Hause genommen und bedanken uns für ein wie gewohnt hochwertiges Seminar :-)

Kompressor-Seminar des WLT in Schwäbisch Gmünd

Am vergangenen Wochenende fand in Schwäbisch Gmünd das alljährliche Kompressor-Technik-Seminar unter der Leitung von Hubert Sinzig (HubSys Airtec GmbH) statt.

Schwer angeschlagen von der Zeitumstellung wurde in der Früh‘ der Vereinskompressor von Markus, Thomas und Benni verladen und ins Vereinsheim des Tauchteam Schwäbisch Gmünd (gegenüber des bekannten Bud-Spencer-Bads) transportiert.
Mit an Bord war Dirk von den Freizeittauchern Marbach, der tatkräftig an unserem Mariner mitgeschraubt und -geschrubbt hat :-)

Entsprechend unserer Wartungs-Workflows wurden zunächst unter den Augen von Hubsi große Teile des Kompressors zerlegt, gereinigt und auf Beschädigungen bzw. fällige Verschleißteile überprüft:

  • Kondensatablass und Ölabscheider
  • Triplex-Filtergehäuse
  • Zwischenabscheider
  • Enddrucksicherheitsventil
  • Druckhalteventil
  • Kurbelgehäuseentlüftung
  • Ölschauglas
  • Füllarmatur
  • Windrad und Riemenantrieb.

Zwischen den Arbeitsschritten war immer wieder Gelegenheit, die Maschinen der anderen Teilnehmer anzuschauen. Alle interessanten „Befunde“ wurden ausführlich für die ganze Gruppe dargestellt und erklärt.

Im Anschluss wurde die Maschine wieder zusammengebaut – es blieben keine Teile übrig ;-) – und ein Öl- sowie ein Filterwechsel durchgeführt.
Vor dem abschließenden Funktionstest wurden alle Einrichtungen und Einstellungen überprüft, insbesondere waren dies der Öldruck, das Druckhalteventil, die Enddruckabschaltung, das Enddrucksicherheitsventil sowie die Dichtigkeit der Maschine.

Somit können wir ab sofort mit einem weiterhin einwandfrei funktionierenden Kompressor in die Tauchsaison 2014 starten.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Schwäbisch Gmünd im kommenden Jahr!

Herzlichen Dank an Sepp Helme (WLT e.V.) und Hubsi Sinzig für dieses wir gewohnt hervorragende Seminars!
Vielen Dank an Dirk und Markus Z. für die Fotos :-)

Bauer B-Timer am Vereinskompressor montiert

Vor Kurzem haben wir für unseren Vereinskompressor einen Bauer B-Timer angeschafft. Die Beschaffung wurde nötig, da der integrierte Betriebsstundenzähler zunehmend Aussetzer hatte. Nach Rücksprache mit Hubert Sinzig (HubSys Airtec GmbH) wurde anstatt eines reinen Betriebsstundenzählers der B-Timer angeschafft.

Im B-Timer sind die Eckdaten unseres Vereinskompressors eingespeichert, also Patronenart, Lieferleistung etc. Über Sensoren erkennt der B-Timer zum einen, wenn die Maschine läuft, zum anderen wird direkt am Gehäuse des Triplex-Filters die Temperatur gemessen.
Aus diesen Werten wird „in Echtzeit“ die Filterstandzeit berechnet und als Balkendiagramm bzw. Prozentsatz angezeigt. Zusätzlich werden die von Bauer empfohlenen Wartungsintervalle mitgerechnet und bei Fälligkeit angezeigt.

Alles in allem also eine sinnvolle Anschaffung, die einen weiteren Baustein im Sinne der Einfachheit und Sicherheit des Kompressor-Handlings und der Luftqualität darstellt.

 

Ergebnisse Atemluftanalyse Mariner-Vereinskompressor

Gestern führten wir die regelmäßige Luftanalyse unseres Bauer Mariner-Vereinskompressors durch. Das Airlab-Meßgerät der Firma Dräger wurde wie bereits in der Vergangenheit freundlicherweise vom Württembergischen Landesverband für Tauchsport e.V. kostengünstig zur Verfügung gestellt.

Die Messungen nach Vorgabe des Herstellers erbrachten folgende Ergebnisse (VU = Voruntersuchung):
CO (Kohlenstoffmonoxid): 0 ppm (Referenzbereich: max. 15 ppm, VU 2011: 0 ppm)
CO2 (Kohlenstoffdioxid): 350 ppm (Referenzbereich: max. 500 ppm, VU 2011: 400 ppm)
Öl-Aerosol: 0 mg/m3 (Referenzbereich: max. 0,5 mg/m3, VU 2011: 0 mg/m3)
Wasser: 20 mg/m3 (Referenzbereich: max. 25 mg/m3, VU 2011: 20 mg/m3)
Geruchs- und Geschmacksprobe neutral, kein Hinweis auf Kontamination.

Somit erfüllt die produzierte Atemluft auch weiterhin die Vorgaben der DIN EN 12021. Eine Übersicht samt Erläuterung der Gefahren von Grenzwertüberschreitungen gibt es auf den Internetseiten von HubSys Airtec GmbH.

Vereinsgarage – Ordnung, Sauberkeit und geTÜVte Tauchflaschen

Gestern Abend fand einer der letzten Akte unserer großen Garagen-Aktion statt.

Nachdem zunächst eine weitere Passat-Ladung an veralteter Ausrüstung und Müll entsorgt wurde, widmeten wir uns anschließend den bei Tauchservice Werner in Tettnang revisionierten und getüvten Flaschen: Alle Standfüße wurden, um Rostbildung vorzubeugen, mit einer 8er Bohrer zersiebt. Die Inventarisierung mit Schildchen am Flaschenhals wurde konsequent fortgesetzt, um eine einfachere Dokumentation beim Füll- und Verleihvorgang sowie eine schnelle Übersicht bzgl. des TÜV-Datums zu gewährleisten.

Die letzten zwei Atemregler, die jetzt ebenfalls entsprechend der Empfehlung des VDST auf 150cm-Mitteldruckschläuche umgestellt wurden, sind nun auch mit Bolt-Snaps am langen Schlauch sowie am Finimeter ausgestattet. Hiermit haben wir uns komplett von der alten Atemreglerkonfiguration verabschiedet und bilden konsequent ab dem DTSA* auf der neuen Konfiguration mit Long Hose und Backup-Regler unterm Kinn aus.

Auf die vielen „kleinen Handgriffe“, wie beispielsweise das Umpacken der 5L-Sauerstoff-Flasche in einen stabilen Peli-Koffer und jährliche Kompressorunterweisungen sei hier nur am Rand verwiesen.

Vielen Dank an Micha und Chrisi für’s Anpacken!Chrisi – besten Dank für die fotografische Dokumentation :-)

Garage.Inc – Inventarisieren und Rausschmeißen

Letzten Sonntag trafen wir uns im kleinen Kreise um die überfällige Inventarisierung aller (Ausrüstungs)gegenstände durchzuführen.

Insbesondere hervorzuheben ist die Inventarisierung der Druckluftflaschen, die jetzt allesamt Schildchen mit eindeutigen Nummern haben. Auf der Rückseite ist der jeweils gültige TÜV aufgedruckt.
Dies erhöht zum einen die Sicherheit, da das TÜV-Datum für jeden sofort ersichtlich ist, außerdem erleichtert es die Dokumentation im Füll-Logbuch.

Der Sicherheitsaspekt gilt natürlich auch für alle anderen Ausrüstungsgegenstände, die durch die Inventarisierung eindeutig identifizierbar sind, zum Beispiel auf dem Verleih- und Rückgabeprotokoll.

Der zweite Akt war der Entrümpelung gewidmet. Drei randvolle Mörtelkisten waren das Resultat. Einige Atemregler ohne Revision sowie ein Spind (siehe Bilder) sind zu verschenken.

Vielen Dank an alle Beteiligten – mit vielen Händen gehen auch solche Arbeiten Zack-Zack :)